Ski-Anfaenger-Blog

Was Skianfänger wissen müssen!

Worauf sollte man beim Kauf einer Skihose achten?

Skihose im Einsatz © kcxd - Flickr.com

Skihose im Einsatz © kcxd – Flickr.com

Eine Skihose muss in erster Linie bequem und robust sein. Außerdem soll sie genau dieselben Eigenschaften vorweisen, wie die Ski-Jacke. Deine Skihose muss also winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv sein. Achte darauf, dass die Skihose wasserdicht ist, bzw. eine Wassersäule von 5000mm nicht unterstreitet, ansonsten kann es passieren, dass Du einen nassen Hintern bekommst, wenn Du öfters am Schnee liegst. Am besten wäre natürlich die 10000mm Marke. Solche Ski-Hose kostet auch dementsprechend nicht wenig.

Damit Du beim Skifahren sich nicht durchschwitzt muss Deine Skihose atmungsaktiv sein, schließlich willst Du von innen trocken bleiben. Vergiss bitte nicht, dass passende Ski-Unterwäsche auch zu Feuchtigkeitszirkulation beiträgt. Und damit du vom Auskühlen richtig geschützt bist, muss Deine Ski-Hose auch winddicht sein.–> Als Empfehlung kann ich nur sagen, schau nach Skihose aus Gore-Tex und ähnlichen Materialien um. Denn nur solche Materialien können Dir sicheren Schutz anbieten.

Länge und Größe der Skihose

Wie bei jeder Kleidung, solltest Du auch die Skihose am besten anprobieren. Selbstverständlich sollte die Ski-Hose bequem sitzen und gewissen Bewegungsspielraum anbieten. Daher empfehle ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, etwas größere Skihose zu kaufen, anstatt etwas kleineren. Bei der Länge achte darauf, dass die ausgewählte Ski-Hose nicht zu lang und nicht zu kurz ist. Ich würde sagen, wenn die oberen zwei Schnallen deiner Ski-Schuhen abgedeckt sind, dann ist die Skihose lang genug.

Weitere Merkmale einer Skihose

Achte bei der Ski-Hose darauf, dass sie einen Schneefang und einen Reißverschluss unten an Füßen hat. Der Schneefang ist wichtig, damit beim Sturz keinen Schnee unter deine Hose gelangt und die Reisverschlüsse sind beim An- und Ausziehen von Skischuhen ganz praktisch.
Bei den Taschen der Skihose achte darauf, dass sie sich sicher verschließen lassen, am besten mit Reisverschlüssen. Ideal wären Reisverschlüsse, die wasserdicht ausgearbeitet sind.

Auf der Innenseite von Hosenbeinen sollte die Skihose aus besonders robustem Material ausgearbeitet sein. So ist sie gegen Beschädigungen durch die Stahlkanten der Skier geschützt und sie scheuert im Saumbereich nicht so schnell auf.

Modischer Aspekt bei der Auswahl einer Ski-Hose ist eher zweitrangig. Denn die Skihose muss zuerst in erster Linie die wichtigsten Kriterien erfüllen. Danach kannst Du Dich immer noch für das besseres Modell entscheiden. Grundsätzlich würde ich dunklere Farben bei der Skihose empfehlen. Zum einen verschmutzen helle Farben schneller und zum anderen dunkle Farben sind bei den schlechten Sichtverhältnissen (z.B.: Nebel, Regenschauer) besser und schneller erkennbar.

Hosenträger bei der Skihose, ja oder nein?

Ob deine Skihose Hosenträger haben muss, hast Du zu entscheiden. Denn die Skihose muss für dich angenehme zu tragen sein. Ich habe 3 Arten von Ski-hosen gesehen. Das sind:

  • Normale Skihose
  • Normale Skihose mit Hosenträgern
  • Und die Ski-Latzhose

Wenn ich die ersten beiden Skihosen-Arten mit einander vergleiche, dann gibt es für mich keinen besonderen Unterschied bis auf die Hosenträger, die die Skihose nicht abrutschen lassen. Die Ski-Latzhose haben für mich einige Vorteile gegenüber den ersten Beiden Hosenarten:

  • Unterhemd bzw. Fleece-Pullover können nicht aus der Hose herausrutschen
  • Die Skihose rutscht dank ihrem Hosenträger nicht nach unten
  • Sie bietet dem Unterleibs- und Nierenbereich den zusätzlichen Schutz vor Kälte

–> Wenn mich jemand nach einem Ratschlag fragen würde, würde ich aufgrund der oben genannten Vorteile die Ski-Latzhose empfehlen. Denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mich das ständige Hochziehen der Skihose nerven würde.

Zusätzliche Sicherheit bei Skihosen: Protektoren und     RECCO-Lawinensuchsystem

Zu diesem Punkt kann ich aus eigener Erfahrung leider nicht viel sagen, da ich kein Profi-Skifahrer bin. Dennoch halte ich diese Punkte für nennenswert, obwohl ich über sie nur einige Artikel gelesen habe.

Als ambitionierter Hobbyfahrer könntest Du Dir Skihose mit eingebauten Protektoren zulegen. Solche Skihose sind an den Stellen besonders gepolstert, die bei einem Sturz besonders gefährdet (z.B.: Knien). Solche Hose eignet sich vor allem für Snowboard-Fahrer. Der Nachteil bei solchen Hose liegt in ihrem Preis und etwas eingeschränkten Bewegungsfreiheit. Aber wenn man sowohl Skifahren als auch Snowboard fahren möchte, könnte man auf Hose mit herausnehmbaren Projektoren zurückgreifen und je nach Einsatz entweder die Projektoren rein- oder auch rausnehmen.

Als Ski-Anfänger wirst du nur auf den präparierten Ski-Pisten unterwegs sein. Trotzdem möchte ich diesen Sicherheitspunkt erwähnen, falls Du beim Kauf einer Skihose oder auch einer Ski-Jacke merkst, dass dort RECCO-Reflektoren eingenäht sind. RECCO-System ist ein Lawinenverschütteten-Suchsystem, das vom von der schwedischen Unternehmen RECCO AB entwickelt wurde. Die eingenähten Reflektoren ermöglichen im Ernstfall das schnellere Auffinden durch Suchteams. Diese Reflektoren sind sehr preisgünstig und funktionieren ohne Batterien. Heutzutage werden viele Skihosen und Ski-Jacken mit solchen RECCO-Reflektoren ausgestattet und gelten beim Skifahren abseits der präparierten Skipisten (und auch bei Ski-Touren) als Pflicht.

Wo Du als Skianfänger Deine skihose günstiger kaufen kannst, erfährst Du hier …

Es wird mich freuen, wenn diese Infos Dir helfen, richtige Skihose auszusuchen. Wenn du gerade auf der Suche nach einer Skihose bist, dann schau dich hier bei Amazon um:

Bild: © kcxd – Flickr.com